"In jedem Menschen ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist."

-Martin Buber

Feldenkrais. Gestalt. LebensRaum.

 

In meiner Arbeit findet sich die zentrale Haltung der Feldenkrais-Methode und der Gestalttherapie wieder: es gibt nicht einen "Wissenden" und einen, der "korrigiert" werden soll, sondern: Ein Mensch begegnet einem anderen, an dem er sich wie in einem Spiegel selbst beobachten und erkennen kann - bei jedem Blick wieder neu.

 

Aus der Verknüpfung von Feldenkrais und Gestalt entsteht etwas, das anders ist als die Summe aus beiden. Dabei geht es nicht um die Frage 'Ist das besser?', sondern 'Wozu können wir das nutzen?' 

 

Die Feldenkrais-Methode

 

Die Feldenkrais-Methode ist eine Lernmethode, in der sich der Mensch über die Erkundung seiner Bewegungen selbst erfährt.

 

Durch die Sanftheit der Bewegungen und der geführten Aufmerksamkeit kommt er seinen Mustern, Grenzen und Möglichkeiten auf die Spur. Das wiederum unterstützt ihn dabei, seinen Handlungs-Spielraum zu erweitern und anders zu gestalten.

 

Wie wunderbar lebendig fühlen wir uns, wenn wir uns gut bewegen können. Nicht ohne Grund hat ‚Bewegung‘ einen so guten Ruf im Zusammenhang mit Gesundheit. Der Gedanke an ‚Bewegung‘ wird andererseits gerne verdrängt mit dem Satz: „Ja, ich weiß, ich bewege mich zu wenig.“ als ob es die Menge wäre, die wichtig ist. Niemand fragt nach dem ‚Wie‘. Kaum jemand weiß, wie er sich bewegt. Wenn er das wüsste, und wenn seine Bewegungen angenehm gut wären, dann würde er sich wie von selbst so viel bewegen, wie es gut für ihn ist.

 

In der Feldenkrais-Methode ‚Bewusstheit durch Bewegung‘ erkundet der Mensch Bewegungswege, probiert sich selbst aus, erfährt sich selbst: er kommt durch Bewegen ins Bewegen, durch Handeln ins Handeln und macht auf diese Weise so manches Unmögliche möglich. 

Die Gestalttherapie

 

Die Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, bei dem es u.a. um die Ausweitung von Bewusstheit, Wahrnehmung, Dialog,  Kontakt und die Aktivierung von Selbstheilungskräften geht.

 

Viele Menschen setzen sich erst dann mit sich selbst auseinander, wenn psychische oder andere Störungen auftreten. Durch Gestaltarbeit könnte jeder sein Leben bereichern, bevor es zu Schwierigkeiten kommt.

 

 

Leben heißt: sich bewegen, verändern, reifen.

 

Leben ist ein Prozess, der selten reibungslos verläuft. Diese reibungsvollen Zeiten können von Freude, Leichtigkeit und Lebens-Lust bis hin zu Trauer, Schwere und Lebens-Unlust getragen sein.

 

Wenn wir diesen Zeiten besondere Aufmerksamkeit schenken und sie mit Bewusstheit erfahren, dann haben wir das Gefühl, wirklich zu leben und finden nach stürmischen Zeiten immer wieder zu innerer Ruhe.

LebensRaum

 

Ausgehend von der Überzeugung, dass jeder Mensch etwas in sich hat, das ihn darin unterstützt, am Leben zu bleiben, nenne ich dieses Etwas das ‚innere Wissen‘.

 

Es beinhaltet

  • was und wie viel wir an Nahrung brauchen

  • wie viel und welche Bewegung wir brauchen

  • wie viele und welche Menschen wir um uns herum brauchen

  • welche Umweltbedingungen wir brauchen

  • wie viel und welche Herausforderungen wir brauchen

  • wie viel und welche Art von Ruhe wir brauchen

über das reine „Überleben“ hinaus, weist es uns den Weg in Richtung Gesundheit.

 

Ich begleite Menschen in dem Prozess, in dem sie lernen, die Verantwortung für sich zu tragen. Jeder sollte in der Lage sein, für sich selbst so zu sorgen, dass er gut und immer wieder gesund werdend leben kann.