"Bewegung ist Leben. Leben ist ein Prozess. Verändere die Qualität des Prozesses und Du veränderst die Qualität des Lebens."

-Moshé Feldenkrais

 

Lernen Sie, Ihr Wohlbefinden zu steuern

 

Das eigene Wohlbefinden steuern zu können, ist eine Fähigkeit, die wir brauchen, damit wir in unserer schnellen Welt nicht nur überleben, sondern gut leben können. Wohlbefinden stellt sich ein, wenn wir gesund und ‚satt‘ sind, d.h. wir  haben bekommen, was wir brauchen.

 

Die stets wiederkehrende Frage unseres Lebens ist: wie bekomme ich, was ich brauche, so dass ich gesund bleibe oder leichter wieder gesund werden kann und Zufriedenheit empfinde?

 

LebensRaum begleitet Sie auf dem Weg zur Antwort.

Wir sind selbst verantwortlich

 

In den ersten Jahren unseres Lebens sind wir auf die Versorgung durch andere angewiesen. So gesehen ist unser (Über)leben abhängig von deren Wohlwollen und deren Fähigkeit, für uns zu sorgen.

 

Mit zunehmender Reifung können und müssen wir diese Verantwortung selbst übernehmen. Wir sind gefordert. Gelingt uns das gut, fühlen wir uns wohl. Gelingt es uns nicht gut, fühlen wir uns unwohl.

 

Die Qualität unseres Befindens ist ein Hinweis darauf, wie gut wir für uns sorgen.

 

 

Lernen, mit der Angst umzugehen  

 

Wenn wir die Fähigkeit, für uns selbst zu sorgen, nicht gut entwickelt haben, sind wir umso mehr auf andere und Zufall oder Glück angewiesen.

 

Dann sind wir in unserem Wohlergehen abhängig  von einer für uns günstigen Umwelt. Jede Änderung der Umgebungs-bedingungen kann dann bedrohlich erscheinen. Natürlicherweise haben wir in diesem Fall (mehr) Angst vor Veränderungen.

Wohlbefinden geht einher mit ‚satt sein‘

 

‚Wohlbefinden‘  zeigt sich in der Selbstwahrnehmung von ‚satt‘,  ‚gesund ‘, ‚zufrieden‘,  ‚in einem Zustand der inneren Ruhe‘  sein. Entsprechend trifft auf sein Gegenteil zu: wenn wir innerlich unruhig sind, bedeutet das, ein oder mehrere Bedürfnisse  in uns sind ungestillt.  

Belassen wir es dabei, werden wir eines Tages feststellen, dass wir uns krank fühlen.

‚Krankheit‘ sagt: ‚das (Über)leben ist in Gefahr‘.  Dann sind wir vor allem gefordert,  für unsere Genesung zu sorgen.

 

Unabhängig davon, ob wir aus einem kranken oder aus einem gesunden Zustand heraus handeln, sollten wir in der Lage sein, zu erkennen, was wir brauchen, damit es uns gut  oder bald wieder besser geht.

 

 

Jetzt ist die Zeit für Selbstfürsorge

 

Das Entwickeln von Selbstfürsorge haben wir neben den großen technischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte offenbar vergessen.

 

Jetzt ist es an der Zeit, dass wir uns um uns selbst kümmern und unsere Fähigkeit, das eigene Wohlbefinden zu steuern, entwickeln.